Unser Tagebuch
Franziska Neumann à Magni
Lena Meuser à Dagsbrún
Katja Prietzschk à Hjörvar
Jenny Buchholz à Adam
Isabelle Schwarze à Hrimnir
Anna Kretzschmar à Tjörn
Andrea Kretzschmar à Thorwald
Friederike Greulich à Naskur
Frau Neumann (+ Sunny) à Futterbringer und Fahrer
28.07.2008 Montag
Heute war der erste Tag unseres Rittes. Um kurz nach 10 Uhr sind wir losgeritten. Zuerst durch unseren Märchenwald, danach über die gruselige Autobahnbrücke und nach Altlandsberg. Dort haben wir für ein paar Stunden Pause gemacht. Danach schnell weiter reiten. Ach ca. zwei Stunden später sind wir in Wesendahl angekommen. Dort haben wir die Sachen ausgepackt nach stundenlanger Zimmer- und Bettenwahl. Dann schnell Badesachen angezogen und ab mit dem Jeep (3 vorne, 3 hinten, 3 im Kofferraum) an den nahe liegenden See und ab baden, auch mit Sunny. Nach dem Schwimmen haben wir schnell die Pferde gefüttert und haben danach selbst Abendbrot gefüttert. Der Abwaschdienst wurde eingeteilt. In den späten Abendstunden saßen alle Neun dann beisammen und spielten ein selbstgemachtes Memory von Katla. Danach waren alle relativ müdeund sind nach einigen Quasseleien in den Betten verschwunden.
29.07.2008 Dienstag
Der Morgen begann zu früh. Davon ausgegangen, dass wir bis um halb acht schlafen könnten, wurden wir doch um sieben Uhr geweckt. Nach halb schlaftrunkend taumelten wir zu den Pferden und fütterten sie. Zurück im Haus aßen wir selber Toast und tranken (Eis-)Tee. Schnell haben wir danach unsere Sachen zusammen gepackt und sind danach los zu den Pferden. Und schon ging es los durch den Wald nach Tiefensee. Unterwegs veritten wir uns zwei Mal, aber wir haben es noch rechtzeitig gemerkt. Angekommen am See sind wir ein paar Schritten ins Wasser zu Pferde ,,geschwommen“. Danach schnell zu unserer Koppel geritten, haben die Ponys abgesattelt und abgetrenst und haben dann unsere Häuser bezogen. Nach Stunden hatten wir endlich festgelegt, wer wo schläft, doch Frau Neumann war anderer Meinung. Hier herrscht ,,ihre Diktatur“, meinte sie und tauschte nochmals alles um. Dann war es endlich soweit: wir gehen baden im See. Schön erfrischend wars ja.
Und abends dann gingen wir zum ersten Mal RICHTIG mit den Pferden baden. An der Badestelle angekommen sattelten wir sie ab, entfernten den Nasenriemen, zogen uns selbst (bis auf Badesachen) aus, stiegen dann auf die Pferde und gingen in den See. Eigentlich wollten wir richtig schwimmen, aber letztendlich ließen wir es doch langsam angehen. Nachdem alle, und ich meine wirklich ALLE, eine Runde geplanscht hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Abends nach dem Abendbrot spielten wir noch Kniffel und fielen danach alle müde ins Bett.
30.07.2008 Mittwoch
Schon wieder fing der Tag um sieben Uhr an. Schon wieder zu früh, doch heute, und das wussten alle, würde ein richtiger Faulenzertag werden und das motivierte uns aufzustehen. Nachdem wir die Pferde gefüttert hatten, frühstückten wir erstmal und quatschten Ewigkeiten. Das Wetter war nicht so toll wie gestern, aber trotzdem sehr angenehm. Einige sind auf den Spielplatz gegangen und andere haben Kniffel gespielt. Zum Baden war es anfänglich zu kalt. Doch nach dem Mittag kam langsam aber sicher die Sonne raus. Dann sind wir auch alle baden gegangen. Mit Sunny haben wir eine Stelle zum Baden gesucht, da Hunde an dem eigentlichen Strand verboten waren. Später, wieder abends, sind wir noch mal mit den Pferden baden gegangen. Und zwar diesmal sind wir richtig geschwommen. Zuerst saßen wir auf den Pferde drauf, doch wir merkten schnell, dass sie nicht so mit uns schwimmen wollten. Also stiegen wir ab und führten sie hinein. Diesmal klappte es und dann sind alle mindestens einmal geschwommen. Später ritten wir zurück, aßen Abendbrot und begannen dieses Tagebuch.
An diesem wurde unser Wanderrittgeheimnis ins Leben gerufen.
31.07.2008 Donnerstag
Heute sind wir wieder um die gleiche Zeit aufgestanden. Um acht Uhr haben wir die Pferde gefüttert und haben danach wie immer gefrühstückt. Danach mussten wir unsere Sachen schon wieder zusammen packen. Alles zusammen gepackt gingen wir noch ein letztens mal schwimmen. Es gab ein letztes Mittagessen in Tiefensee und dann ging es los, wieder zurück nach Wesendahl. Der Rückweg kam uns allen kürzer vor als der Hinweg. Unterwegs trafen wir zwei „Öko-Leute“ mit Packesel alias Islandpony. Das arme Pony, dachten wir uns alle. Angekommen in Wesendahl gab es noch einen kleinen Snack und dann ab wieder zum See, natürlich wieder mit Sunny. War echt lustig, wie immer. Danach schnell Pferde gefüttert und ab zum Abendbrot. Es gab wieder die leckeren Nudeln mit Tomatensoße. Nach dem Abendbrot musste Franzi uns noch ihre „Zauberkünste“ zeigen mit Katla als Versuchskaninchen. Der Schwindel flog aber später doch auf. Danach sind alle duschen gegangen und später spielten wir noch Schummellieschen. Der Gewinner bekommt eine Caprisonne extra und der Verlierer muss abwaschen. Um ca. 23 Uhr sind wir alle in unseren Betten verschwunden.
01.08.2008 Freitag
Schon wieder so früh geweckt worden. Unmöglich, dachten wir uns…keiner wollte so wirklich aufstehen, da wir wussten, dass heute der letzte Tag war. Keiner wollte die tollste Woche der Ferien zu Ende gehen lassen. Also versteckten wir uns noch mal unter der Bettdecke. Doch durch Kitzeln wurde unser Vorhaben verhindert. Also mussten wir wohl oder übel aufstehen, unsere Taschen packen, zu den Pferden gehen und sie schweren Herzens ein letztes Mal füttern. Nach dem Frühstück musste Friederike abwaschen. Zusammen mit Lena und Anna hatte sie nämlich unser gestriges Spiel verloren. Danach machten wir uns traurig auf in Richtung nach Hause. In Altlandsberg machten wir wieder Pause. Wenn es nach uns gegangen wäre, hätten wir dort Ewigkeiten bleiben können. Doch wir mussten leider, leider los. Unterwegs badeten wir noch einmal in einem kleinen See. Hat uns allen riesigen Spaß gemacht, den Pferden eingeschlossen. Und zur Stärkung gab es wieder Trinkpäckchen, diesmal per McRide. Nach einer für uns sehr kurzen Zeit waren wir auch schon wieder in Hönow. Das war auf jeden Fall die tollste Woche zu Pferde.